-20 % auf Ihr erstes Teil mit dem Code 58OYEO8TGY*

Was kostet ein 3D-Druck? Die Preisfaktoren

Was kostet ein 3D-Druck? Die Preisfaktoren

Kurz gesagt: Der Preis eines 3D-Drucks setzt sich aus vier Posten zusammen: verbrauchtes Material, Maschinenzeit, Finish und Fixkosten, das Ganze angepasst an die Menge. Ein kleines Teil aus PLA kostet ein paar Euro, ein technisches Teil aus PEEK deutlich mehr, denn das Material allein kann 15- bis 20-mal teurer sein. Für einen genauen Preis für Ihr Teil bleibt ein Online-Sofortangebot am verlässlichsten.

„Was kostet ein 3D-Druck?“ hat keine eindeutige Antwort, und das ist normal: Der Preis hängt von Ihrem Teil ab, nicht von einem Kilopreis. Die Faktoren, aus denen er sich zusammensetzt, sind dagegen klar. Sie zu verstehen erlaubt oft, die Rechnung zu senken, ohne bei der Qualität Abstriche zu machen. So entsteht ein Angebot, Posten für Posten.

Wie sich ein 3D-Druck-Preis zusammensetzt

Ein Angebot ist keine Zahl aus dem Hut. Es addiert vier Posten, zu denen eine Marge kommt:

  1. Das verbrauchte Material (Gewicht des Teils + Stützstrukturen, multipliziert mit dem Materialpreis).
  2. Die Maschinenzeit (Druckdauer, die die Maschine belegt und Energie verbraucht).
  3. Das Finish (Entfernen der Stützen, Schleifen, Glätten, Lackieren, Tempern).
  4. Die Fixkosten (Dateivorbereitung, Kalibrierung, Abschreibung der Maschine, Qualitätskontrolle).

Der Anteil jedes Postens variiert je nach Teil. Bei einem einfachen FDM-Teil dominieren Material und Maschinenzeit. Bei einem sehr detaillierten oder handgefertigten Teil kann das Finish zum größten Posten werden.

Die Preisfaktoren im Detail

1. Volumen und Materialgewicht

Das ist der erste Hebel. Je größer und dichter das Teil, desto mehr Material und Zeit verbraucht es. Aber Achtung: Das Volumen, das zählt, ist das tatsächlich abgelegte Material, nicht der „Hüllraum“ des Teils. Ein hohles oder wenig gefülltes Teil kostet viel weniger als ein volles Teil gleicher Größe.

2. Der Füllgrad (Infill)

Im FDM ist das Innere eines Teils fast nie voll. Man füllt es je nach erwarteter Festigkeit zu 15, 30 oder 50 %. Von 100 % auf 20 % Füllung zu gehen kann Material und Zeit durch zwei oder drei teilen, ohne sichtbare Wirkung außen. Das ist eine der rentabelsten Einstellungen, vorausgesetzt, das Teil muss nicht massiv sein.

3. Die Maschinenzeit

Die Druckdauer wiegt schwer. Sie hängt von der Höhe des Teils ab (die Z-Achse, Schicht für Schicht), von der Feinheit der Schichten (feiner = länger = schöner) und von der Komplexität. Ein Teil mit 0,1-mm-Schichten braucht zwei- bis dreimal so lange wie mit 0,3 mm.

4. Das Material

Hier explodieren die Unterschiede. Die reinen Materialkosten reichen von einigen zehn Euro pro Kilo für ein PLA bis zu mehreren hundert für ein PEEK. Hier die Größenordnungen des Marktes (reine Materialkosten, nur einer der Posten des Endpreises):

Material Techno Materialkosten (Richtwert)
PLA FDM ~20 bis 30 €/kg
PETG FDM ~25 bis 35 €/kg
ABS / ASA FDM ~30 bis 40 €/kg
Nylon (PA) / PC FDM ~60 bis 90 €/kg
Standardharz SLA ~40 bis 150 €/L
PEEK / ULTEM Hochtemperatur ~300 bis 700 €/kg

Größenordnungen der reinen Materialkosten (Markt 2026), ohne Maschine, Finish und Marge. Entspricht nicht dem Preis des fertigen Teils.

Anders gesagt: Bei identischem Teil verdoppelt der Wechsel von PLA zu PEEK den Preis nicht, er kann ihn verzehnfachen oder mehr, wenn man Materialkosten, längere Maschinenzeit und Verarbeitungsaufwand zusammenrechnet.

5. Technologie und Finish

FDM ist das günstigste Verfahren pro Maschinenstunde. Harz (SLA) liegt in der Mitte und erfordert eine Nachbehandlung (Waschen, Nachhärten). Die Hochtemperatur ist am teuersten, Maschine und Material inbegriffen. Dazu kommt das Finish: Ein einfaches Entfernen der Stützen geht schnell, aber Schleifen, Glätten oder Lackieren fügen 15 bis 60 Minuten Arbeit pro Teil hinzu, manchmal mehr.

6. Die Menge

Die Stückkosten sinken in Serie. Es gibt keine Form zu finanzieren wie beim Spritzguss, aber Dateivorbereitung, Kalibrierung und Plattenbelegung verteilen sich auf die Anzahl der Teile. Ihre Teile auf derselben Platte oder in derselben Bestellung zu bündeln senkt also den Stückpreis.

Ein konkretes Beispiel der Aufteilung

Für ein mittelgroßes Funktionsteil aus PETG sieht die Kostenstruktur oft so aus:

Posten Anteil am Preis (Richtwert)
Maschinenzeit 40 bis 50 %
Material 25 bis 35 %
Finish 10 bis 20 %
Vorbereitung und Fixkosten 10 bis 15 %

Beispielhafte Aufteilung für ein Standard-FDM-Teil. Bei Hochtemperatur oder Harz steigt der Anteil von Material und Finish.

Diese Aufteilung erklärt, warum zwei gleich große Teile sehr unterschiedliche Preise haben können: Geometrie, Material und Finish machen den Unterschied, nicht der Platzbedarf allein.

Größenordnung nach Teiletyp

Teiletyp Material Kosten (Richtwert)
Kleines Dekoteil PLA
Funktionsteil PETG / ABS €€
Mechanisches Teil Nylon / PC €€
Technisches Teil PEEK / ULTEM €€€

Der tatsächliche Preis hängt von Geometrie und Menge ab.

Wie man die Kosten senkt, ohne an Qualität zu verlieren

  • Passen Sie die Füllung an. Muss das Teil nicht massiv sein, reicht eine Füllung von 15 bis 30 % und reduziert Material und Zeit deutlich.
  • Wählen Sie das richtige Material, nicht das teuerste. Es ist unnötig, PEEK für ein Teil zu bezahlen, das weder Hitze noch extremer Belastung ausgesetzt ist. Unser Ratgeber welches 3D-Druck-Material wählen hilft bei der Entscheidung.
  • Optimieren Sie die Ausrichtung, um Stützstrukturen zu begrenzen, die Material und Zeit beim Entfernen kosten.
  • Bündeln Sie Ihre Teile in einer Bestellung, um vom Serieneffekt zu profitieren.
  • Vereinfachen Sie das Finish, wenn die rohe Optik genügt: Jeder manuelle Schritt erhöht die Summe.
  • Pflegen Sie Ihre Datei im Vorfeld: Ein gut konstruiertes Modell vermeidet Nacharbeit. Siehe eine 3D-Datei für den Druck vorbereiten.

FAQ

Warum haben zwei gleich große Teile nicht denselben Preis?
Weil die Geometrie alles verändert. Bei gleichem Volumen lassen Füllung, Stützen, Höhe, Material und Finish die Kosten um das Dreifache schwanken.

Verändert das Material den Preis wirklich so stark?
Ja, enorm. Die reinen Materialkosten können von 20 €/kg für ein PLA bis 700 €/kg für ein PEEK reichen. Beim fertigen Teil wird der Unterschied durch Maschinenzeit und Verarbeitungsaufwand vervielfacht.

Ist der 3D-Druck in Kleinserie rentabel?
Oft ja, denn es gibt keine Werkzeugkosten. Er ist eine Alternative zum Kunststoffspritzguss für kleine und mittlere Stückzahlen.

Wie bekommt man einen genauen Preis statt einer Größenordnung?
Indem Sie Ihre Datei hochladen: Das Angebot wird automatisch nach dem tatsächlichen Volumen, dem Material und dem Finish Ihres Teils berechnet.

Gibt es einen Mindestbestellwert?
Ein kleines Teil bleibt günstig, aber die Fixkosten (Vorbereitung, Plattenbelegung) wiegen bei einem Einzelstück verhältnismäßig schwerer. Mehrere Teile zu bündeln verbessert das Preis-Leistungs-Verhältnis.


Lieber ein genauer Preis als eine Größenordnung? Holen Sie sich Ihr Sofortangebot online in wenigen Klicks, unverbindlich. Die Berechnung berücksichtigt Ihr tatsächliches Teil, das Material und das Finish.

← Zurück zum Blog

🤖